Sichere Energieversorgung für die Region: SachsenEnergie im Netzwerk

Wer gehört eigentlich zu Network Energy Talents? Welche Unternehmen gestalten die Energiewende aktiv mit? Und welche Perspektiven bieten sie jungen Talenten, die ihre berufliche Zukunft in der Energiebranche sehen? Mit unseren Unternehmensvorstellungen zeigen wir, wer hinter unserem Netzwerk steht und wie vielfältig die Aufgaben rund um die Energiewende sind. Dieses Mal stellen wir die SachsenEnergie AG vor. Energie für Sachsen und die Region SachsenEnergie ist der größte Kommunalversorger Ostdeutschlands. Rund 4.000 Mitarbeitende sorgen täglich dafür, dass Menschen und Unternehmen zuverlässig versorgt werden. Das Leistungsspektrum reicht von Strom, Gas, Wärme und Wasser bis hin zu Telekommunikation, Elektromobilität und Smart Services. Damit übernimmt SachsenEnergie eine zentrale Rolle für die Daseinsvorsorge in der Region. Gleichzeitig richtet das Unternehmen den Blick konsequent nach vorn. Denn eine sichere Energieversorgung und die Energiewende müssen zusammengedacht werden. SachsenEnergie versteht sich deshalb als Gestalter einer intelligenten Energiewende. Das Unternehmen investiert in die regionale Infrastruktur, baut erneuerbare Energien weiter aus und entwickelt die Netze für die Anforderungen der Zukunft weiter. Energiewende konkret gestalten Damit die Energieversorgung klimafreundlicher, effizienter und zugleich zuverlässig bleibt, müssen viele Bereiche ineinandergreifen. SachsenEnergie setzt deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig an. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau und der Modernisierung der Netzinfrastruktur. Denn Stromnetze müssen künftig deutlich mehr leisten. Sie verbinden immer mehr dezentrale Erzeugungsanlagen, Verbraucher und neue Technologien miteinander und bilden damit eine wichtige Grundlage für das Energiesystem von morgen. Gleichzeitig treibt SachsenEnergie den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Hinzu kommen Digitalisierung und Effizienzsteigerungen, durch die Energieversorgung und Infrastruktur intelligenter gesteuert und weiterentwickelt werden können. So trägt das Unternehmen dazu bei, Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung in Sachsen miteinander zu verbinden. Viele Wege für junge Talente Die Transformation der Energieversorgung braucht nicht nur neue Technologien, sondern vor allem Menschen, die sie entwickeln, planen und in die Praxis bringen. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Berufseinsteiger bietet SachsenEnergie deshalb ganz unterschiedliche Möglichkeiten, die Energiebranche kennenzulernen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören unter anderem: Ausbildung duales Studium Praktikum Werkstudierendentätigkeit Abschlussarbeiten Traineeprogramme Direkteinstieg Besonders gefragt sind Nachwuchskräfte aus Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Energietechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Wer sich für technische Zusammenhänge interessiert, Digitalisierung spannend findet oder an der Energieversorgung der Zukunft mitarbeiten möchte, findet bei SachsenEnergie entsprechend vielfältige Aufgabenfelder. Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln Für junge Talente geht es dabei nicht nur um den Berufseinstieg. SachsenEnergie möchte Mitarbeitenden Raum geben, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Dazu kommen Angebote zur persönlichen und fachlichen Entwicklung sowie flexible Arbeitszeitregelungen, attraktive Vergütung und verschiedene Zusatzleistungen. Auch Teambuilding, Mitarbeiterevents, Jobticket, Gesundheitsmanagement und betriebliche Altersvorsorge gehören zu den Angeboten des Unternehmens. Das #TeamSachsenEnergie verbindet dabei mehr als 4.000 Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen und Regionen der Unternehmensgruppe. Gemeinsam Nachwuchs für die Energiewende begeistern Genau hier setzt auch das Engagement bei Network Energy Talents an. SachsenEnergie möchte gemeinsam mit anderen Unternehmen, Hochschulen und Partnern frühzeitig Nachwuchskräfte für die Energiebranche gewinnen und langfristig für diesen Bereich begeistern. Durch Workshops, Praktika, Veranstaltungen und Formate wie das Energy Mentoring Programm erhalten junge Menschen Einblicke in MINT-Berufe und unterschiedliche Karrierewege in der Energiebranche. Im Austausch mit Unternehmen und erfahrenen Fachkräften können sie die vielfältigen Aufgaben rund um die Energiewende kennenlernen und erste Kontakte für ihren weiteren Weg knüpfen. „Viele junge Menschen wissen noch gar nicht, wie viele spannende MINT-Berufe hinter der Energiewende stecken. Gemeinsam mit Network Energy Talents möchten wir Orientierung geben, Einblicke ermöglichen und zeigen, welche vielfältigen Perspektiven die Energiebranche bietet.“ —Anni Töppel, Employer Brand Managerin Wir freuen uns, mit SachsenEnergie einen weiteren starken Partner in unserem Netzwerk zu haben und gemeinsam noch mehr Talente für die Energiewende zu begeistern.
Studieren, was wirklich etwas bewegt

Das Abitur ist geschafft und plötzlich wird es konkret. Bewerbungsfristen laufen, Studiengänge müssen verglichen und erste Entscheidungen getroffen werden. Welches Fach passt zu den eigenen Interessen? Welcher Studiengang bietet gute Perspektiven? Und womit lässt sich später vielleicht sogar etwas bewegen? Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht. Aber wer sich für Klimaschutz, Technik, Digitalisierung und die Energieversorgung von morgen interessiert, sollte MINT-Fächer genauer anschauen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dazu gehören Studiengänge wie Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Energietechnik oder Umwelttechnik. Sie alle eröffnen unterschiedliche Wege in die Energiebranche. Denn die Energiewende braucht Menschen, die Stromnetze planen, erneuerbare Energien integrieren, Speicher entwickeln, Daten auswerten, Anlagen automatisieren und komplexe Projekte umsetzen. Ein MINT-Studium kann dafür die Grundlage schaffen. Welches Studium eignet sich für Klimaschutz? Wer zum Klimaschutz beitragen möchte, denkt vielleicht zuerst an Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeitsmanagement oder erneuerbare Energien. Diese Studiengänge sind wichtige Möglichkeiten. Doch der Klimaschutz braucht deutlich mehr Fachrichtungen. Windenergieanlagen müssen konstruiert und an das Stromnetz angeschlossen werden. Solarstrom muss verteilt oder gespeichert werden. Gebäude benötigen klimafreundliche Wärme. Stromnetze müssen digitaler, leistungsfähiger und sicherer werden. Industrieunternehmen müssen ihre Prozesse umstellen. Und für alle diese Aufgaben braucht es technische, naturwissenschaftliche und digitale Kenntnisse. Deshalb können viele MINT-Studiengänge den Weg in eine klimarelevante Tätigkeit eröffnen. Dazu gehören unter anderem: Elektrotechnik und elektrische Energietechnik Informatik und Wirtschaftsinformatik Maschinenbau Mechatronik Wirtschaftsingenieurwesen Energietechnik Umwelttechnik Bauingenieurwesen Physik Chemie und Verfahrenstechnik Mathematik und Data Science Studiengänge zu erneuerbaren Energien und Energiesystemen Entscheidend ist also nicht nur der Name des Studiengangs. Wichtig ist auch, welche Themen du später vertiefst, welche Praxiserfahrungen du sammelst und in welchem Bereich du dein Wissen einsetzen möchtest. Ein Informatikstudium kann beispielsweise zu einer Tätigkeit in der digitalen Netzsteuerung führen. Mit Maschinenbau kannst du an Windenergieanlagen, Elektrolyseuren oder Wärmesystemen arbeiten. Wirtschaftsingenieurwesen verbindet technische Grundlagen mit wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen. Und mit Elektrotechnik kannst du unmittelbar an den Systemen mitwirken, die Strom erzeugen, übertragen, verteilen und nutzen. Welche Berufe braucht die Energiewende? Die Energiewende braucht weit mehr als einen einzelnen Beruf. Sie ist eine komplexe Veränderung unseres gesamten Energiesystems. Stromerzeugung, Netze, Speicher, Wärmeversorgung, Mobilität, Industrie und digitale Steuerung müssen zusammenspielen. Daraus entstehen vielfältige Aufgaben für MINT-Absolventinnen und MINT-Absolventen. Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure planen beispielsweise Leitungen, Umspannwerke und Schaltanlagen. Sie entwickeln Schutzsysteme, begleiten den Anschluss erneuerbarer Energien und sorgen dafür, dass das Stromnetz zuverlässig funktioniert. Informatikerinnen und Informatiker entwickeln Software für Netzleitstellen, analysieren Energiedaten oder schützen digitale Infrastruktur vor Cyberangriffen. Mathematikerinnen, Mathematiker und Data Scientists erstellen Modelle und Prognosen. Sie helfen dabei, vorherzusagen, wann wie viel Strom erzeugt und verbraucht wird. Maschinenbauingenieurinnen und Maschinenbauingenieure arbeiten an Windenergieanlagen, Speichern, Wärmepumpen oder Wasserstofftechnologien. Fachkräfte aus Physik, Chemie und Materialwissenschaften erforschen neue Solarzellen, Batteriematerialien und technische Werkstoffe. Auch Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure werden gebraucht. Sie verbinden technisches Verständnis mit wirtschaftlichem Denken und übernehmen Aufgaben in Projektmanagement, Beratung, Regulierung, Digitalisierung, Strategie oder Unternehmensentwicklung. Typische Berufsfelder in der Energiebranche sind: Netzplanung und Netzbetrieb Hochspannungs- und Prüftechnik erneuerbare Energien Speicher- und Batterietechnik Wasserstofftechnologien Softwareentwicklung Datenanalyse und künstliche Intelligenz Automatisierung und Leittechnik Cybersecurity Energie- und Gebäudetechnik Elektromobilität und Ladeinfrastruktur Forschung und Entwicklung technische Beratung Projektmanagement Regulierung und Energiemärkte Nachhaltigkeits- und Unternehmensstrategie Die Internationale Energieagentur berichtet, dass die Beschäftigung im Energiesektor weltweit stärker wächst als die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft. Gleichzeitig verschärft sich in vielen Bereichen der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Besonders gefragt sind Kompetenzen, die für den Ausbau, die Modernisierung und die Digitalisierung der Energieinfrastruktur benötigt werden. MINT eröffnet Möglichkeiten Viele Studieninteressierte kennen zwar ihre Interessen, haben aber noch keine genaue Vorstellung von ihrem späteren Beruf. Das ist völlig normal. Ein MINT-Studium legt dich nicht zwangsläufig auf eine einzige Tätigkeit fest. Es schafft zunächst ein fachliches Fundament. Durch Vertiefungen, Praktika, studentische Projekte, Werkstudierendentätigkeiten und Gespräche mit Menschen aus der Praxis kannst du anschließend herausfinden, welcher Bereich zu dir passt. Vielleicht möchtest du später: neue Technologien entwickeln komplexe Anlagen planen Daten analysieren Software programmieren Projekte koordinieren Unternehmen beraten Forschung betreiben technische Themen erklären Verantwortung für kritische Infrastruktur übernehmen Oft entsteht Orientierung erst dann, wenn theoretisches Wissen mit konkreten Erfahrungen verbunden wird. Warum ist MINT für die Energiewende so wichtig? Die Energiewende verlangt Lösungen für Fragen, auf die es selten nur eine einfache Antwort gibt. Wie bleibt das Stromnetz stabil, wenn Wind- und Solarenergie wetterabhängig erzeugt werden? Wie kann Energie gespeichert werden? Welche Leitungen werden benötigt? Wie lassen sich Strom, Wärme, Mobilität und Industrie miteinander verbinden? Wie schützt man digitale Energiesysteme? Und wie können neue Technologien bezahlbar und zuverlässig eingesetzt werden? Um solche Aufgaben zu lösen, braucht es unterschiedliche MINT-Perspektiven: Mathematik hilft, Energiesysteme zu modellieren und zu optimieren. Informatik ermöglicht digitale Steuerung, Datenanalyse und Cybersicherheit. Naturwissenschaften schaffen Grundlagen für Materialien, Speicher und neue Technologien. Technik macht aus Erkenntnissen funktionierende Anlagen und Infrastruktur. MINT bedeutet deshalb nicht nur, Formeln zu lernen oder technische Geräte zu bauen. MINT bedeutet, Probleme zu verstehen, Lösungswege zu entwickeln, Annahmen zu überprüfen und Ideen praktisch umzusetzen. Wie unterstützt NET bei Studium und Berufswahl? Network Energy Talents bringt junge Menschen mit Hochschulen, Unternehmen und Fachkräften aus der Energiebranche zusammen. In Veranstaltungen, Workshops, Unternehmensbesuchen und persönlichen Gesprächen wird sichtbar, wie vielfältig MINT-Berufe sein können. Das Energy-Mentoring von NET richtet sich an Studierende der Elektrotechnik und des Wirtschaftsingenieurwesens. Erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus der Energiebranche geben Einblicke in ihren Berufsweg, beantworten Fragen und unterstützen bei Themen wie Studienorganisation, Prüfungen, Praktika oder Berufseinstieg. Dabei geht es nicht darum, jungen Menschen einen bestimmten Karriereweg vorzugeben. Vielmehr sollst du herausfinden können, welche Interessen, Fähigkeiten und beruflichen Möglichkeiten zusammenpassen. Denn du musst heute noch nicht genau wissen, wie dein späterer Beruf heißt. Vielleicht weißt du bisher nur, dass du etwas Sinnvolles machen, technische Zusammenhänge verstehen oder an der Energieversorgung von morgen mitarbeiten möchtest.Das ist ein guter Anfang. MINT studieren und zum Gamechanger der Energiewende werden Welches Studium eignet sich für Klimaschutz? Welche Berufe braucht die Energiewende? Und welche Fachkräfte werden in Zukunft benötigt? Darauf gibt es nicht nur eine Antwort. Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Naturwissenschaften und viele weitere MINT-Fächer eröffnen unterschiedliche Wege in die Energiebranche. Ein MINT-Studium kann anspruchsvoll sein. Gleichzeitig bietet es dir die Möglichkeit, Fähigkeiten zu entwickeln, die für zentrale Zukunftsfragen gebraucht werden. Du lernst,
Von der Podiumsdiskussion ins Umspannwerk: Wie aus einem Gespräch ein Praktikum bei 50Hertz wurde

Manchmal braucht es nur ein Gespräch, damit aus Interesse eine echte Chance wird. Genau darum geht es bei Network Energy Talents: junge Menschen mit Unternehmen, Praxisorten und Menschen aus der Energiebranche zusammenzubringen. Denn wer die Energiewende mitgestalten möchte, braucht nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch echte Einblicke in die Arbeitswelt. Wie wertvoll solche Begegnungen sein können, zeigt das Beispiel von Oliver Herrmann. Er studiert Regenerative Energiesysteme an der TU Dresden und suchte für sein Studium nach einem passenden Grundpraktikum. Über eine Podiumsdiskussion im Rahmen von Energy Talents kam er mit 50Hertz ins Gespräch. Wenige Wochen später folgte die Rückmeldung aus dem Regionalzentrum Ost. So entstand aus einem ersten Austausch der Startpunkt für ein vierwöchiges Praktikum im Bereich Primärtechnik. Ein Blick hinter die Kulissen der Energieübertragung Während seines Praktikums erhielt Oliver einen intensiven Einblick in die praktische Arbeit im Regionalzentrum Ost, vor allem im Bereich Primärtechnik. 50Hertz gehört zu den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern und betreibt das Höchstspannungsnetz in den ostdeutschen Bundesländern sowie in Hamburg. Über dieses Netz wird Strom über große Entfernungen transportiert. In Umspannwerken wird dieser mithilfe von Transformatoren von der Höchstspannungsebene auf niedrigere Spannungsebenen gebracht, bevor Verteilnetzbetreiber die Weiterverteilung übernehmen. Für Oliver bedeutete das vor allem: raus aus der Theorie und rein in die Praxis. Er begleitete Mitarbeitende zu verschiedenen Umspannwerken, lernte Anlagen, Schaltfelder und Transformatoren kennen und konnte nachvollziehen, wie komplex und zugleich präzise die Abläufe in der Energieübertragung sind. Zu seinen Einblicken gehörten unter anderem: Wartungsarbeiten an Transformatoren das Kennenlernen von Schaltfeldern und Sammelschienen die Anwendung der fünf Sicherheitsregeln Begehungen an Freileitungen Einblicke in Primär- und Sekundärtechnik die Arbeit am Technischen Überwachungsplatz So wurde für ihn sichtbar, wie viele Menschen, Systeme und technische Komponenten zusammenspielen müssen, damit Strom zuverlässig fließen kann. Wenn Theorie plötzlich greifbar wird Besonders spannend war für Oliver der direkte Bezug zu seinem Studium. Inhalte, die er zuvor im Fach Elektroenergietechnik kennengelernt hatte, konnte er im Praktikum vor Ort wiederentdecken. Aus Begriffen, Schaltbildern und theoretischen Zusammenhängen wurden reale Anlagen, konkrete Arbeitsschritte und praktische Erfahrungen. Ob bei der Wartung eines Transformators, beim Blick in ein Relaishaus oder bei der Begehung einer Freileitung: Oliver konnte nachvollziehen, welche Verantwortung mit der Arbeit an der Energieinfrastruktur verbunden ist. Gleichzeitig erlebte er, wie wichtig Teamarbeit, Sicherheit und Erfahrung in diesem Bereich sind. Besonders positiv blieb ihm auch die Offenheit der Mitarbeitenden im Regionalzentrum Ost in Erinnerung. Sie erklärten Abläufe, nahmen sich Zeit für Fragen und ermöglichten ihm, dort selbst mitzuarbeiten, wo es im Rahmen seines Kenntnisstands zulässig war. So entstand ein Praktikum, das nicht nur fachliche Orientierung gab, sondern auch einen persönlichen Eindruck davon vermittelte, wie vielfältig Berufsbilder in der Energiebranche sein können. Inside Praktika: Aus Kontakten werden Perspektiven Genau hier setzt Network Energy Talents an. Mit Inside Praktika zeigen wir, wie aus ersten Kontakten konkrete Praxiseinblicke entstehen können. Denn die Energiewende braucht junge Menschen, die sie nicht nur verstehen wollen, sondern aktiv mitgestalten. Dafür braucht es Formate, die Orientierung geben und Begegnungen ermöglichen. Podiumsdiskussionen, Hochschulveranstaltungen und Austauschformate schaffen Räume, in denen Studierende und Unternehmen miteinander ins Gespräch kommen. Aus solchen Gesprächen können Praktika, Kontakte und neue Perspektiven entstehen. Das Beispiel von Oliver zeigt: Ein einzelner Austausch kann der Anfang für einen wichtigen Schritt sein. Für Studierende bietet ein Praktikum die Möglichkeit, Berufsfelder kennenzulernen, Studieninhalte einzuordnen und eigene Interessen zu schärfen. Für Unternehmen ist es eine Chance, junge Talente frühzeitig zu erreichen und ihnen zu zeigen, welche Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten die Energiebranche bietet. Orientierung für junge MINT-Talente Viele junge Menschen interessieren sich für Technik, Nachhaltigkeit und Zukunftsfragen. Gleichzeitig ist oft nicht sofort klar, welche beruflichen Wege sich daraus ergeben können. Die Energiebranche bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten: von Netzbetrieb und Anlagenplanung über Digitalisierung, Projektmanagement und Forschung bis hin zu Kommunikation, Strategie und Personalentwicklung. Network Energy Talents möchte diese Vielfalt sichtbar machen. Der Verein bringt Hochschulen, Unternehmen und junge Talente zusammen und schafft Zugänge zur Praxis. Dabei geht es nicht nur um Informationen, sondern vor allem um echte Begegnungen. Denn wer Menschen aus der Branche kennenlernt, Fragen stellen kann und Arbeitsorte direkt erlebt, gewinnt ein viel klareres Bild davon, wo der eigene Weg hinführen könnte. Genau hier setzt auch das Mentoringprogramm von Network Energy Talents an: Es bringt junge Menschen mit erfahrenen Personen aus der Energiebranche zusammen, schafft Raum für Fragen und unterstützt dabei, eigene Perspektiven für Studium, Beruf und Energiewende zu entwickeln. Gemeinsam die Energiewende mitgestalten Olivers Praktikum bei 50Hertz zeigt, wie wertvoll solche Einblicke sind. Aus einer Podiumsdiskussion wurde ein Kontakt. Aus dem Kontakt wurde ein Praktikum. Und aus dem Praktikum wurde ein konkreter Blick in die Arbeitswelt der Energieübertragung. Solche Geschichten machen sichtbar, warum Netzwerke wie Network Energy Talents wichtig sind. Sie verbinden junge Menschen mit Unternehmen, schaffen Orientierung und eröffnen Perspektiven in einer Branche, die für die Zukunft unserer Energieversorgung zentral ist. Du möchtest Perspektiven schaffen, Talente fördern oder selbst die Energiewende mitgestalten? Dann werde Teil von Network Energy Talents.
TenneT Germany: Starke Netze für die Energieversorgung von morgen

Wer gehört eigentlich zu Network Energy Talents? Welche Unternehmen gestalten die Energiewende aktiv mit? Und welche Chancen bieten sie jungen Talenten, die ihre Zukunft in der Energiebranche sehen? Mit unseren Unternehmensvorstellungen machen wir sichtbar, welche Unternehmen sich gemeinsam mit NET für Nachwuchs, Orientierung und die Energiewende engagieren. Den Anfang macht TenneT Germany. Ein Blick auf unser NET-Mitglied TenneT Germany ist der größte Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen betreibt kritische Infrastruktur für eine zuverlässige, nachhaltige und bezahlbare Stromversorgung und zählt zu den größten Investoren in Stromnetze an Land und auf See in Deutschland. Mehr als 5.000 Mitarbeitende arbeiten daran, das Stromnetz leistungsfähig, zukunftssicher und flexibel weiterzuentwickeln. Als Teil der TenneT Group ist TenneT Germany an einer zentralen Energiedrehscheibe in Nordwesteuropa aktiv. Das Unternehmen verbindet Nord und Süd, Offshore und Onshore sowie Deutschland und Europa. Damit übernimmt TenneT Germany eine wichtige Rolle in einem Energiesystem, das sich durch wachsende Stromnachfrage, erneuerbare Energien und neue Anforderungen an die Netzarchitektur tiefgreifend verändert. Die Energie von morgen braucht nicht nur erneuerbare Energiequellen, sondern auch leistungsfähige Netze, die Strom zuverlässig dorthin bringen, wo er gebraucht wird. TenneT Germany baut und betreibt Stromautobahnen an Land und auf See, bindet Offshore-Windenergie an und sorgt dafür, dass erneuerbare Energien in die Verbrauchszentren transportiert werden können. Besonders deutlich wird diese Rolle beim Blick auf die Offshore-Windenergie: TenneT Germany verbindet mehr als ein Drittel der Offshore-Windkapazität der EU mit dem Stromnetz. Damit leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag dazu, erneuerbare Energie aus der Nordsee in das europäische Stromsystem zu integrieren. Die Aufgaben reichen dabei weit über einzelne Leitungen hinaus. Es geht um große Infrastrukturprojekte, technische Innovationen, Digitalisierung, Versorgungssicherheit und die Frage, wie ein klimaneutrales Energiesystem in Zukunft zuverlässig funktionieren kann. Perspektiven für junge Talente Für junge Menschen bietet TenneT Germany viele Möglichkeiten, früh Einblicke in die Energiebranche zu gewinnen und Verantwortung zu übernehmen. Die Einstiegsmöglichkeiten reichen von Schülerpraktika, Ausbildung und dualem Studium über Praktika, Werkstudierendentätigkeiten und Abschlussarbeiten bis hin zu Traineeprogramm und Direkteinstieg. Gesucht werden insbesondere Nachwuchskräfte aus Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Energietechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und BWL. Damit zeigt sich, wie vielfältig die Energiebranche ist: Technisches Fachwissen ist ebenso gefragt wie digitale Kompetenzen, wirtschaftliches Verständnis, Projektmanagement und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu gestalten. Junge Talente können bei TenneT Germany aktiv an der Energieversorgung von morgen mitwirken. Sie arbeiten an gesellschaftlich relevanten Projekten und beschäftigen sich mit Themen wie Netzausbau, Offshore-Anbindungen, Digitalisierung und nachhaltiger Energieversorgung. Durch individuelle Weiterbildungsangebote, Mentoring und internationale Zusammenarbeit erhalten sie gute Voraussetzungen für ihre persönliche und fachliche Entwicklung. Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger können früh Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und in einem Umfeld arbeiten, das Technik, Innovation und Nachhaltigkeit verbindet. Warum TenneT Germany Teil von NET ist TenneT Germany engagiert sich im Network Energy Talents e.V., weil die Zukunft des Energiesystems nur durch Zusammenarbeit, Wissensaustausch und starke Partnerschaften erfolgreich gestaltet werden kann. NET bietet dafür eine Plattform, um junge Menschen für die Energiebranche zu begeistern und sie frühzeitig mit Zukunftsaufgaben wie Netzausbau, Dekarbonisierung und nachhaltiger Energieversorgung in Kontakt zu bringen. Die Mitgliedschaft stärkt zugleich das Engagement von TenneT Germany für Bildung, Innovation und die gemeinsame Entwicklung nachhaltiger Lösungen. Denn die Energiewende ist nicht nur eine technische Aufgabe. Sie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Ideen weiterentwickeln und bereit sind, an einem der zentralen Zukunftsprojekte unserer Zeit mitzuwirken. „Ohne Fachkräfte keine Energiewende“ Tim Meyerjürgens, Geschäftsführer von TenneT Germany, betont die Bedeutung von Nachwuchsförderung für die Energiebranche: „Ohne Fachkräfte keine Energiewende. Der klimaneutrale Umbau unseres Energiesystems erfordert nicht nur technologische Innovationen, sondern auch qualifizierte Arbeitskräfte. Der Fachkräftemangel entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Energiesektor ist keine vorübergehende Erscheinung. Er ist schon heute spürbar und wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen, wenn wir nicht aktiv gegensteuern. Wir müssen Anreize für neue Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten in der grünen Wirtschaft schaffen und Nachwuchskräfte frühzeitig an Themen des Energiesektors heranführen. Deswegen ist es nur logisch, dass TenneT Germany die Initiative NET von Beginn aktiv unterstützt.“ Gemeinsam Talente für die Energiebranche gewinnen Mit TenneT Germany ist ein Unternehmen bei Network Energy Talents dabei, das zentrale Aufgaben der Energiewende aktiv gestaltet und jungen Menschen vielfältige Perspektiven eröffnet. Die Verbindung aus großen Infrastrukturprojekten, technischer Verantwortung, internationaler Zusammenarbeit und gesellschaftlicher Relevanz macht TenneT Germany zu einem spannenden Mitglied im NET-Netzwerk. Wir freuen uns, dass TenneT Germany bei Network Energy Talents mit dabei ist.
Warum Mentoring Orientierung schafft

Viele junge Menschen starten motiviert in ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium. Doch gerade in anspruchsvollen Studiengängen können nach den ersten Semestern Fragen entstehen: Passt das Studium wirklich zu mir? Wofür brauche ich die Inhalte später? Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich nach dem Abschluss? Und wie finde ich heraus, welcher Weg zu meinen Interessen und Stärken passt?
HIGHVOLT bringt Hochspannungs-Know-how ins NET-Netzwerk

Die Energiewende braucht starke Netzwerke, technisches Know-how und junge Menschen, die ihre Zukunft in der Energiebranche sehen. Mit der HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH begrüßt der Network Energy Talents e.V. ein neues Mitglied, das genau diese Verbindung stärkt: zwischen Industrie, Wissenschaft, Praxis und Nachwuchsförderung.
HIGHVOLT ist Spezialist für Hochspannungs- und Prüftechnik und bringt umfassende Erfahrung in einem zentralen Bereich der Energieversorgung ein. Denn bevor Transformatoren, Kabel, Schaltanlagen und andere elektrische Betriebsmittel zuverlässig in Netzen eingesetzt werden können, müssen sie höchsten technischen Anforderungen standhalten. Prüf- und Messtechnik leistet dafür einen wichtigen Beitrag.
Von der Idee zum Verein – Wir sind live. Und wir haben viel vor.

Wissenschaft und Energiewirtschaft suchen Talente für die Energiewende. Dafür geht die Initiative Network Energy Talents (NET) in die nächste Phase: Aus der gemeinsamen Vision, junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Themen zu begeistern und sie als zukünftige Fachkräfte für die Gestaltung der Energiewende zu gewinnen, ist ein gemeinnütziger Verein entstanden.
Energietalente der Zukunft

Die Veranstaltung bot Schülern, Studierenden und jungen Fachkräften neben spektakulären Experimenten, auch wertvolle Kontakte zu Forschenden, Ingenieur*innen und Industriepartnern
Lange Nacht der Wissenschaften (Oktober 2025)

Am Samstag, dem 25. Oktober 2025, öffnete der Lehrstuhl für Elektrische Energiesysteme als Teil der FAU von 17 bis 24 Uhr seine Labore in Erlangen und am Energiecampus Nürnberg
NET @ Campustag Lehrte – Energie erleben und begreifen

Unter dem Motto „Energie vernetzen. Zukunft gestalten.“ öffnete der Campustag in Lehrte am 05.09.2025 seine Türen für alle, vom Schülerpraktikum über Ausbildung und Studium bis hin zu Trainee, Direkteinstieg oder Senior Expert*in
